Schneelabyrinth Bild

Schneelabyrinth

Die Idee ein Labyrinth aus Schnee zu bauen, in dessen Mitte eine überdimensionale Wurzel stehen sollte, entstand im Sommer während eines Gesprächs mit Andreas Mutterer.

Nachdem der lang erwartete Schneefall eine Realisierung des Projekts in Aussicht stellte, gab es viel zu tun:

Mutterer, Experte für Schnee, schob die nötige Menge Schnee auf der zuvor ausgesteckten Fläche zusammen und verpresste den pulvrigen Schnee so, dass ein Arbeiten mit dem Material möglich wurde. Danach übertrugen wir das geplante Labyrinth exakt auf die Fläche. Forstwirte sägten professionell Blöcke aus dem Schnee und mit Hilfe vieler freiwilliger Helfer, Schulklassen, Feuerwehr und Bergwacht, die die Blöcke auf die markierten Mauern setzten, entstand in nur viereinhalb Tagen Deutschland größtes gemauertes Labyrinth.

In der Mitte erarbeitete ich die Wurzel – ein Synonym für Heimat. Zuerst musste ich Blöcke aufstapeln, die dann bearbeitet werden konnten. Über eine Treppe konnte man die 3,5 Meter hohe Wurzel besteigen und hatte einen wunderbaren Überblick über das Labyrinth. Unterstützung bekam ich von den Bildhauern Ulrike Wasmer-Ludwig und Johannes Köpfer.

Und hier ein paar Fakten:

  • Größtes gemauertes Labyrinth Deutschlands
  • Fläche: 30 x 30 m
  • Ca. 630 m Weglänge vom Eingang bis zum Ausgang
  • Höhe der Wurzel ca. 3,5 m
  • Ca. 450 m³ Schnee wurde von Hand bewegt
  • Ca. 10.000 Schneequader aufgesetzt
2017

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